Irgendwo habe ich einmal eine kleine Dogdancing-Aufführung gesehen. Auf der Suche nach weiteren Beschäftigungsmöglichkeiten für meinen Hund, habe ich versucht einige Elemente mit dem Hund zu trainieren. Mein Hund war begeistert von diesen neuen Übungen. Selbstverständlich haben wir auch auf dem Hundeplatz einzelne Element geübt. Das wurde erstmal belächelt und mit der "Zirkushund" kommentiert. Da mir aber meine eigener Hund näher steht, als die Meinung anderer Leute, habe ich weitergemacht. Das Ganze entwickelte sich . Es wurde Literatur und Videos zum Thema angeschafft. Danach wurden  Seminaren in Heimatnähe besucht. Irgendwann im Sommer 2002 habe ich angefangen mit einigen  Gleichgesinnten auf dem Hundeplatz zu arbeiten. Als dann der Verein im Mai 2003 einen Tag der offenen Tür veranstaltete, sollten die verschiedenen Sparten des Hunde-Sports gezeigt werden. Also haben wir uns mit einer Choreographie mit 6 Teams versucht. Im gleichen Monat haben wir mit zwei Teams die angepasste Choreographie in Düsseldorf beim Dog's-Day vorgeführt.  Im Herbst hatte der Tierschutzverein ein Jubiläum. Auch hier sollten wir eine Vorführung zeigen. Aber ich hatte keine neue Choreographie, daher haben wir dann einfach nur ein freies Training gezeigt. Mittlerweile gab es die ersten Turniere in Deutschland. Ermutigt durch das Seminar mit Attila Szkukalek in Marl wurde wieder Musik gesucht und eine Choreographie erstellt. Dann kam das erste Turnier in Heimatnähe. Am 21.März 2004 haben wir uns auf den Weg nach Marl gemacht und am ersten DD-Tunier in NRW teilgenommen. Inzwischen hatten wir eine Hündin aus dem Tierschutz übernommen. Sie muss bei ihren Vorbesitzern keine guten Erfahrungen gemacht haben. Spielen war der Hündin völlig unbekannt. Ich habe parallel neben den "normalen" Gehorsamsübungen mit Dogdancing angefangen. Aus dem Hilfe, gleich passiert wieder etwas schreckliches, entwickelte sich ganz schnell Arbeitseifer. Ich halte Dogdancing  bei Hunde mit negativen Erfahrungen für sehr geeignet um wieder Freue an der Arbeit zu bekommen. Die Übungen sind dem Hund unbekannt, es wird nur mit positiver Verstärkung gearbeitet.
Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Seiten, die die einzelnen Elemente, die Choreographie und die Arbeitsweise des Dogdancing beschreiben. Ich werde das nicht wiederholen, sondern auf der Seite
Links findet ihr eine Auswahl. Dafür werde ich über meine Erfahrungen mit zwei Hunden im Dogdancing berichten. Denn selbstverständlich kann man nicht nur mit einem Hund arbeiten, es geht auch mit zwei oder mehr Hunden. Wenn man zwei Hunde hat und mit beiden Hunden einzeln Dogdancing betreibt, dauert es nicht lange und man wagt einen Versuch mit beiden Hunden gleichzeitig. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass dieser erste Versuch erstmal im Chaos endete. Da ich die Einstellung habe "geht nicht" gibt es nicht, sondern "geht so nicht", musste eine für uns passenden Vorgehensweise gefunden werden.